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Systemisch – integrative Weiterbildung in Berlin und München

Der systemischen Familientherapie ist es wichtig, im Beratungs- bzw. Therapieprozess allen Familienmitgliedern gleichermaßen Raum zu geben und die Sicht jedes Einzelnen herauszuarbeiten. Dies kann unserer Meinung nach nur gelingen, wenn man jedes Familienmitglied in seinen Kompetenzen und Ressourcen anspricht.

Kinder und Jugendliche verfügen über ganz eigene kognitive, motorische und emotionale Kompetenzen und Bedürfnisse im Beziehungs- und Kommunikationsverhalten. Diesem Aspekt wird in der systemischen Kinder- und Jugendlichentherapie Rechnung getragen.

Kinder und Jugendliche entwickeln sich rasant, sie entfalten ihre Fähigkeiten und differenzieren sich in ihrer Persönlichkeit. Für den therapeutischen Zugang zu und Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist es enorm wichtig, diese Fähigkeiten und Kompetenzen möglichst schnell zu erkennen und für den Beratungs- und Therapieprozess zu nutzen. Ebenso wichtig ist es aber auch, die alters- bzw. persönlichkeitsbedingten Grenzen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, um sie in der Beratung und Therapie nicht zu überfordern.

Ziel der Weiterbildung ist es, altersspezifische systemische Zugangsweisen und Methoden in der Beratung und Therapie von Kindern und Jugendlichen zu erlernen, Entwicklungsabschnitte und –aufgaben und damit verbundene Chancen und Risiken zu reflektieren und Wissen über typische Störungsbilder zu erlangen. Ein weiterer wichtiger Punkt liegt in der Vermittlung der Grundhaltung systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeuten, die die Autorität der Eltern anerkennt. Sowohl den Bindungen und Loyalitäten von Kindern und Jugendlichen, als auch ihrer Autonomie und ihren Rechten wird Beachtung geschenkt.

Die systemische Kinder- und Jugendlichentherapie basiert auf Erfahrungen und systemischen Konzepten aus den vergangenen Jahrzehnten (z.B. V. Satir, M. Erickson, P. Nemetschek, M. White, D. Epston, J. Freeman, D. Lobovits) sowie auf sich rasant entwickelnden neueren Konzepten (B. Furman, M. Aarts, M. Vogt, W. Burr, H. Omer, M. Durrant, W. Rotthaus, T. Steiner, Insoo Kim Berg, J. Wilson, K. L Holtz, S. Mrochen, P. Nemetschek, B. Trenkle, J.C. Mills, R.J. Crowley etc.).

Dabei greift sie erfolgreich Methoden aus anderen Therapierichtungen auf (z.B. Spieltherapie, Gestalttherapie, Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Hypnotherapie) und integriert diese. Hervorzuheben sind hier sicherlich die hypnotherapeutischen und die kreativen Methoden.

In der Weiterbildung der GST werden neben verbalen Methoden vor allem spielerische und kreative Zugänge und Methoden (gestaltungs- und musiktherapeutisch) vermittelt.

Die ausführliche Beschreibung der Eingangsvoraussetzungen siehe DGSF. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.