Beratungszentrum
München


 

Das Beratungszentrum im-KONTEXT wird von Malte Müller-Egloff (Dipl.-Psych.) geleitet. Die Praxis befindet sich in der Kolosseumstraße 1 (RG), 80469 München (siehe Karte auf maps)

Sie können während des Termins in der Regel direkt vor der Praxis im Innenhof parken. Bitte kommen Sie zur vereinbarten Zeit, da es kein Wartezimmer in der Praxis gibt.

Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie mich unter Tel. 089 89691161 oder per Email unter praxis@im-kontext.de

Kosten und Möglichkeiten der Kostenerstattung:

Die Einzelberatung/Therapiesitzung bzw. die Paartherapiesitzung und Coachingsitzung (130 €/60 Min.) wird in der Regel nicht von der Krankenkasse bezahlt.
Möglich ist eine Rechnung über Coaching (Betrag zzgl. MWSt.), die in der Regel steuerlich geltend gemacht werden kann.
Das Honorar für Team-Supervisionen beträgt 150 € / 60 Min.
Eine kurzfristige Absage innerhalb von 24 Stunden wird als volle Stunde in Rechnung gestellt.

Haltung / Grundlagen unserer systemischen Arbeit

"Konflikt? Juhu!" oder "Es wird nicht leichter, aber schöner!"

In der Praxis richten wir den Blick auf den Kontext, in dem der Einzelne, das Paar oder die Familie lebt bzw. arbeitet: "Probleme" sind Lösungen zu einem zu hohen Preis und entstehen im System (und nicht im Einzelnen).

Wir unterstützen Sie dabei, die Reinszenierung (Übertragung und Projektion) im Hier und Jetzt - über ein wachsendes Verständnis und eine produktive Auseinandersetzung mit Ihrer individuellen Vergangenhgeit - zu verstehen, einen angemessenen Platz in Ihrer Ursprungs- und Gegenwartsfamilie zu finden und belastende Aufträge und Aufgaben abzugeben oder neu zu definieren.

Wir entwickeln mit Ihnen neue und hilfreiche Beziehungs- und Kommunikationsmuster, in denen der Konflikt als notwendige Entwicklungschance sinnhaft verstanden und gelebt werden kann und so Ihre Wachstums- und Entwicklungspotenziale Raum erhalten. 

Wir helfen Ihnen, den Blick auf schon vorhandene Ressourcen und Lösungsmöglichkeiten zu richten. 

Veränderungen müssen nicht lange dauern:

Oftmals helfen schon wenige Sitzungen, damit sich Ihr Befinden wieder verbessert, und Sie eine kritische Phase überstanden oder die wichtigsten "Themen" für sich geordnet haben. Das Ziel der Beratung bleibt also immer, dass es möglichst bald keinen Anlass mehr gibt wieder zu kommen. 

Verlässliche Begleitung:

Natürlich gibt es auch Anliegen, bei denen eine längerfristige Begleitung oder Therapie sinnvoll ist. Wir stehen Ihnen gerne so lange hilfreich und verlässlich zur Verfügung, wie Sie es sinnvoll ist.

Recht auf Transparenz:

Wir werden Ihnen immer alle Beratungsschritte erläutern und uns immer wieder ausdrücklich Ihrer Zustimmung versichern. Gerne gehen wir auf alle Ihre Fragen ein und klären Sie über verschiedene Behandlungsmethoden und mögliche Alternativen auf. 

Selbstverpflichtung zur Qualitätssicherung:

Wir halten unser fachliches Wissen (und Können) durch Literaturstudium, den kontinuierlichen Besuch von Supervision- bzw. Intervisionstreffen sowie Fort- und Weiterbildungen stets auf aktuellem Stand. Sollten wir zu der Einschätzung gelangen, dass mit uns fachlich zusammenarbeitende Kollegen mit einer anderen Spezialisierung Ihnen möglicherweise besser weiterhelfen können, können wir diese weiterempfehlen.

 

Das Beratungs- bzw. Therapieangebot richtet sich an Menschen,

  • die den Wunsch nach Klärung und Entlastung in persönlichen oder beruflichen Konfliktsituationen haben,
  • die auf der Suche nach Lösungen für aktuelle partnerschaftliche oder familiäre Krisen sind,
  • die nach Antworten für ihre Lebens- und Sinnfragen suchen,
  • die wissen wollen, wohin ihr Weg sie führt und die den nächsten Schritt bewusst gehen möchten,
  • die ihre eigenen Stärken und Ressourcen kennen lernen bzw. fördern wollen.

Hierfür bieten wir an:

  • Einzelcoaching und Familienberatung
  • Einzel- und Paartherapie
  • Team-Supervision

Wir suchen mit Ihnen Lösungen

... bei Schwierigkeiten in Partnerschaft und Ehe
Nähe und Distanz, wechselseitige Erwartungen, Hoffnungen und Ängste, Intimität und Sexualität, Macht und Gewalt, Partnerlosigkeit und Partnerwahl, Trennung, Scheidung, Tod

... bei familiären Schwierigkeiten
Zusammenhalt, Loyalität und Ablösung, Beziehung zu den eigenen Eltern, Verhaltensauffälligkeiten von Kindern, Erziehungsschwierigkeiten, (unerfüllter) Kinderwunsch, einschneidende Lebensereignisse (Geburt, Scheidung, Tod)

... bei Schwierigkeiten iBeruf
Berufsfindung, berufliche Selbstverwirklichung, Berufs- oder Stellenwechsel, Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen, Mobbing, "Burn-out"

... bei Schwierigkeiten, die körperliche und seelische Gesundheit betreffend 
Leben mit schwerer Krankheit, psychosomatische Erkrankungen, Ess-Störungen


Möglichkeiten der Kostenerstattung

Private Krankenkasse:

Falls Sie bei einer Privaten Krankenkasse versichert sind, hängt die Kostenübernahme von Ihrem Tarif ab.

Öffentliche Krankenkasse (bei Unterversorgung):

Die gesetzlichen Kassen übernehmen grundsätzlich nicht die Kosten für die Systemische Therapie. Sie haben jedoch die Möglichkeit, bei Ihrer Kasse einen Antrag auf Kostenerstattung zu stellen, falls Sie keinen kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeuten finden, der Sie in absehbarer Zeit behandeln kann. Einen guten Überblick über das Kostenerstattungsverfahren liefert auch eine aktuelle Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer, die Sie hier als PDF herunterladen können.

 Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen nur Behandlungen nach den derzeit anerkannten "Richtlinienverfahren". Dazu gehören im Moment:

Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
und analytische Psychotherapie („Psychoanalyse“).
Falls Sie erst nach einer mehrmonatigen Wartezeit einen Therapieplatz in Ihrer Nähe finden würden, können Sie von Ihrer Krankenkasse verlangen, dass sie - auf dem Wege der Kostenerstattung - die Behandlung durch einen psychologischen Behandler bezahlt, der die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Berufszulassung) aber keine Kassenzulassung besitzt. In diesem Fall müssen Sie unbedingt vor Beginn der Behandlung einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse stellen und dürfen die Therapie erst aufnehmen, wenn die Kasse ihrem Antrag stattgegeben hat.

Wird die Therapie dann auf dieser Abrechnungsgrundlage durchgeführt, erhalten Sie als Patient die Rechnung des Behandlers und reichen sie bei Ihrer Krankenkasse zur Erstattung ein. Die Krankenkasse erstattet den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise in Abhängigkeit von ihren Gebührensätzen und dem tatsächlichen Honorar, das Sie mit dem Therapeuten vereinbart haben.

Darauf müssen Sie achten:
Bei Ihrem Antrag müssen Sie nachweisen, dass Sie bei keinem Vertrags-Psychotherapeuten innerhalb einer zumutbaren Wartezeit und/oder in einer örtlich angemessenen Entfernung einen Therapieplatz bekommen können.
Machen Sie sich deshalb Notizen über Ihre Anrufe bei den verschiedenen Behandlern (Datum, Uhrzeit, Ergebnis) und fügen Sie diese Angaben Ihrem Antrag auf Kostenerstattung bei.

Außergewöhnliche Belastungen

In die Steuer gehören alle außergewöhnlichen Belastungen wie Arztkosten, Pflege oder Scheidung, auch wenn es Grenzen dafür gibt. Der Bundesfinanzhof (BFH) muss noch klären, ob die zumutbare Eigenbelastung noch Bestand hat und der Fiskus nicht doch mehr mithelfen muss (BFH VI R 32/13). Die Behandlungen bei Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten und Logopäden bzw. alles, was verordnet wurde, sollten sicherheitshalber geltend gemacht werden.

Wichtiger Hinweis:
Da im Rahmen der vorliegenden Information nicht alle Einzelheiten berücksichtigt werden können, erkundigen Sie sich in Zweifelsfällen deshalb unbedingt vor Beginn einer Therapie bei Ihrer Krankenkasse, beim Therapeuten Ihrer Wahl oder beim Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) danach, was Sie beachten müssen!

Quelle: BDP-Verband


 

Artikel

Trennung: Beziehungsende kann auch Kindern helfen

Unterhaltsrecht & Sorgerecht nach der Scheidung

Wie bewusst ist uns das Unbewusste?